Hallo, ihr Lieben, hier ist wieder eure Zoë vom Donauvillino!
Heute möchte ich euch von einem dieser wundervollen Tage erzählen, an denen eigentlich gar nichts Besonderes geplant ist – und die am Ende doch zu einem kleinen Abenteuer werden.
Mit dabei waren natürlich meine Tochter Amara vom Moseldorfschloss, mein Neffe Filomeno vom Donauvillinound seine Mama, meine Schwester Zelenia vom Donauvillino, die wir alle nur Leni nennen. Selbstverständlich war auch unser Frauchen dabei.
Kaum waren wir losgelaufen, hielt Filo nichts mehr auf. Mit fliegenden Haaren stürmte er über die Wiese, als hätte er irgendwo einen geheimnisvollen Schatz entdeckt. Amara ließ sich das natürlich nicht zweimal sagen und jagte sofort hinter ihm her.
Einmal nach links, dann wieder nach rechts, im großen Bogen um einen Baum herum – und plötzlich waren die beiden zwischen den hohen Gräsern verschwunden!
Für einen kurzen Moment war es ganz still.
Frauchen blieb stehen und schaute gespannt in ihre Richtung. Doch dann hörten wir ein Rascheln, ein leises Schnaufen – und schon tauchten Filo und Amara wieder auf. Ihre weißen Haare waren voller kleiner Blätter, ihre Augen funkelten vor Freude und ihre Gesichter verrieten: Die beiden hatten dort hinten ganz bestimmt ein großes Geheimnis entdeckt!
Natürlich musste ich sofort nachsehen. Schließlich bin ich Amaras Mama und außerdem eine sehr neugierige Coton-Dame. Also sauste ich zu den beiden, und schon begann unser nächstes wildes Wettrennen. Wir tobten über die Wiese, sprangen durch das Gras und flitzten so schnell, dass Frauchen kaum noch wusste, wem sie zuerst zuschauen sollte.
Nur Leni ließ sich von unserem Übermut nicht anstecken. Ganz ruhig stand sie da, beobachtete uns mit ihrem liebevollen Blick und schien zu denken:
„Tobt ihr nur – irgendwann werdet ihr schon müde.“
Nun ja … irgendwann vielleicht!
Während wir drei ausgelassen spielten, genoss Leni lieber die warmen Sonnenstrahlen und die Ruhe. Ab und zu kam sie gemächlich zu uns, schnupperte kurz und überzeugte sich davon, dass bei unserem kleinen Abenteuer auch wirklich alles in Ordnung war. Schließlich ist sie nicht nur meine Schwester und Filos Mama, sondern auch diejenige, die selbst im größten Coton-Chaos den Überblick behält.
Als wir später gemeinsam weitergingen, wurde es langsam ruhiger. Filo lief zufrieden neben seiner Mama, Amara blieb ganz dicht bei mir, und unser Frauchen schaute uns immer wieder mit einem glücklichen Lächeln an.
In diesem Moment spürten wir alle, wie kostbar diese gemeinsame Zeit ist. Es braucht keine große Reise und keinen besonderen Anlass. Manchmal genügt eine Wiese, ein geheimnisvolles Rascheln im Gras, ein wildes Wettrennen und die Menschen und Hunde, die man von Herzen liebt.
Wir sammelten an diesem Tag keine Pokale und keine Schleifen. Dafür sammelten wir etwas viel Wertvolleres: wundersame Stunden, fröhliche Augenblicke und Erinnerungen, die für immer in unseren Herzen bleiben.
Das sind wir: Filomeno, Amara, Leni und ich, eure Zoë. Vier Cotons, ein Frauchen und ganz viele gemeinsame Abenteuer.
Und eines kann ich euch versprechen: Unsere nächste Cotongeschichte wartet bestimmt schon hinter dem nächsten Baum auf uns!